Faszientherapie Leipzig

Ulrike Karthe

Nonnenstraße 24
04229 Leipzig
Telefon: 0160-962 196 60
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  Unsere Behandlungszeiten:

  Montag-Freitag    08:00 - 18:30 Uhr
  Wochenende nach Vereinbarung

FASZIENTHERAPIE - WAS SIE BEWIRKT

Die Faszientherapie, mit der ich arbeite, ist einzigartig und individuell. Die Behandlung mit genau abgestimmtem Druck auf den Klienten erfolgt mittels Händen, Ellbogen und Fäusten und wirkt dadurch lösend und entspannend auf die verklebten, verfilzten Strukturen.

In 10 aufeinander aufbauenden Sitzungen unterstützt die Therapie ihren Körper präventiv zur Erhaltung des Wohlbefindens als auch zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und körperlicher sowie geistiger Beweglichkeit.

Durch den Gewinn einer aufrechteren Körperhaltung werden Schmerzen gelindert bzw. wird das eigene Bewusstsein für ein ökonomisches, befreites Bewegungsverhalten geschult.

Faszien – ein rätselhaftes Labyrinth?

Wenn wir unseren Körper im Spiegel betrachten, können wir die Faszien nicht erkennen, doch ohne sie wären wir nicht einmal in der Lage zu stehen, denn sie verknüpfen alles miteinander.
Das Fasziengewebe ist ein netzartiges, sehr komplexes Gewebesystem, das uns wie ein "Spinnennetz" durchzieht, koordiniert,alle Teile des Körpers miteinander verbindet und genau am richtigen Platz für deren Funktion fixiert.
Faszien sind sehr derbe und feste Strukturen, die aber auch sehr geschmeidig und gleitfähig sein können.

Es gibt oberflächliche Faszien, die sich im Unterhautgewebe befinden und hauptsächlich aus lockerem Bindegewebe und auch Fettgewebe bestehen.
Sie umschließen unter anderem Organe und Drüsen, speichern Fett und Wasser, bilden einen Durchgang für Lymphe, Nerven und Blutgefäße und haben eine Puffer- und Dämpfungsfunktion.
Desweiteren tiefe Faszien, die dichten faserreichen Bindegewebsstränge, die Muskeln, Knochen, Nervenbahnen und Blutgefäße des Körpers durchdringen und umschließen. Dieses Gewebenetzwerk verdichtet sich zu Sehnenplatten, großen flächenhaften Faszien, Bändern, Sehnen oder auch Gelenkkapseln.
Außerdem befinden sich in diesem Fasziengewebe auch alle peripheren Nervenenden, also jene Nerven, die außerhalb des Gehirns und Rückenmarks liegen.
Und viszerale Faszien, die für die Aufhängung und Einbettung der inneren Organe sowie des Gehirns verantwortlich sind, dazu gehören zum Beispiel die Hirnhaut, der Herzbeutel, das Brustfell der Lunge sowie das Bauchfell.
So bilden Muskeln, Sehnen, Knochen, Gefäße und Nerven erst durch dieses System einen zusammenhängenden und aufeinander abgestimmten Organismus.

Die Aufgaben des Fasziengewebes sind darüber hinaus noch weitaus vielschichtiger und besitzen neben der Formgebung und Bindungsfunktion weitere wichtige Eigenschaften.
Als Beispiel für die sehr gute Fähigkeit, Wasser zu binden, dient es als körpereigener Wasserspeicher und hilft uns somit elastisch und beweglich zu bleiben.
Faszien sind auch an der Abwehrfunktion des Körpers beteiligt als wichtige Barriere, um Fremdkörpern das Eindringen zu erschweren. Und vor allem bleiben alle Organe und unsere Körperteile an ihrem bestimmten Ort durch das Fasziengewebe, ansonsten würde bei jeder Bewegung alles durch den Körper purzeln und gleichzeitig ermöglicht diese ordnende Funktion, dass zum Beispiel das Atmen, die Verdauung oder auch eine Schwangerschaft überhaupt möglich sind. Denn etwa beim Einatmen müssen sich die Lungen ausdehnen können, ohne eines der anderen Organe in ihrer Funktion zu beeinträchtigen.

Wodurch können Faszien verkleben und was passiert dabei?

Neben den Blutgefäßen führen auch die Lymphgefäße durch das Fasziengewebe, die Nährstoffe zu den Zellen hin und Stoffwechselabfallstoffe sowie Schadstoffe von den Zellen weg transportieren.
Bei Muskelverspannungen, wie z.B.im Nacken-, Schulter- oder Rückenbereich, kann es aufgrund fehlender Muskelbewegung, die den Lymphfluss sonst in Gang halten, zu Beeinträchtigungen kommen. In der Lymphe, die auch den Blutgerinnungsfaktor Fibrinogen transportiert, kann es zu einem Lymphstau kommen, dabei wird unter anderem ein körpereigener „Klebstoff“, das Fibrin, gebildet und das umliegende Fasziengewebe verklebt wie ein „verwebtes Spinnennetz“.
Das kann unter anderem zum Flexibilitätsverlust der Bewegungsfähigkeit der betroffenen Muskelfasern führen oder auch zu Schmerzen, verursacht durch gequetschte Nerven, die durch diese verfilzten Faszienschichten ziehen.
Dabei handelt es sich um Beschwerden, deren Ursache auf einem Röntgenbild nicht auszumachen ist, so dass bei undefinierbaren Schmerzen immer auch an die Faszien zu denken ist.
In Bezug auf ältere Menschen spielt vor allem ein niedrigerer Flüssigkeitsanteil im Körper eine entscheidende Rolle, denn unter diesem Flüssigkeitsverlust leidet natürlich auch das Fasziengewebe. Es besteht dann überwiegend aus festen, unflexiblen Kollagenfasern, so dass die Faszien ineinander wachsen, verfilzen und beginnen miteinander zu verkleben. Deshalb wird das Beugen oder Strecken der Gelenke immer schmerzhafter.
Neben dem Verkleben und Verhärten des Fasziengewebes kann es in diesem Bereich auch zu Verletzungen kommen. So führen z. B. Überdehnungen, die sowohl durch übertriebene sportliche Aktivitäten als auch durch Fehlhaltungen entstehen können, zu Schädigungen in den kollagenen Fasern der Faszien.
Eine scheinbar harmlose Überdehnung stellt der Muskelkater durch Überbelastung der Muskulatur dar. Es entstehen feine Risse in den Faszien, die Entzündungprozesse auslösen. Bei einer Muskelzerrung oder beim Faserriss kommt es zu weitaus langwierigeren Verletzungen des Fasziengewebes, die ebenfalls durch eine Überdehnung zustande kommen.

Für die Erhaltung ihrer stabilen und gleichzeitig geschmeidigen Struktur sind die Faszien auf adäquate Bewegung angewiesen. Ein Mangel an Bewegung führt dazu, dass sich das Fasziengewebe pathologisch verändert. Es verfilzt, verklebt und verhärtet.
Die Schonhaltung, die jeder Betroffene aufgrund der Schmerzen unbewusst einnimmt, verschlimmert die Situation noch weiter, denn jetzt verursacht die veränderte Haltung an anderer Stelle zusätzlich eine Überbelastung des Fasziengewebes, die sich dann ebenfalls schmerzhaft äußert.
Ebenso wie ein Mangel an Bewegung wirkt sich auch anhaltender Stress negativ auf die Spannung der Faszien aus. Dabei setzt der Körper spezielle Hormone frei, die ihm eine Anpassung an die veränderte Situation ermöglichen. Diese Hormone führen dazu, dass sich die Faszien anspannen, und zwar ohne dass die Muskeln in diesen Prozess involviert sind. Sobald der Stress vorüber ist, entspannen sich auch die Faszien wieder. Bei chronischem Stress bleiben die Faszien angespannt und führen zu anhaltenden Beweglichkeitsverlusten.
Fatal für die Faszien ist z.B. ein Schleudertrauma. Selbst leichte Auffahrunfälle übertragen sich beim Zusammenstoß auf den ganzen Körper. Die verschiedenen Gewebeschichten werden unterschiedlich stark beschleunigt, überdehnt und verdreht. Diese ruckartigen Impulse lösen ein wahres Durcheinander im Körper aus.
Am häufigsten kommt es schließlich zu Kopf-und Nackenschmerzen. Nach gewisser Zeit können sogar weitere Symptome auftreten, die oft gar nicht mit dem Schleudertrauma in Verbindung gebracht werden. Der Körper erlebt keine Ruhe mehr und Auswirkungen auf die Psyche sind dann meist Folgeerscheinungen.

Wenn Sie unter Schmerzen leiden, deren Ursache nicht gefunden wird, lohnt es sich immer, einen Faszientherapeuten zu kontaktieren.
Und die Senmotic-Faszientherapie kann dabei beeindruckende Erfolge vorweisen. Die Art der manuellen Behandlung, die auch tiefe Gewebeschichten erreicht, steht im Mittelpunkt dieser Therapie. Durch 10 aufeinanderfolgende Behandlungseinheiten werden Verklebungen oder Verhärtungen des Fasziengewebes aufgespürt und können aufgelöst werden.

Ablauf:

» 1.-3. Sitzung: Behandlung der oberflächlichen Faszien

» 4.-7. Sitzung: Behandlung der tiefen Faszien

» 8.-10. Sitzung: verbindende Behandlungseinheiten




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